Erfreulicherweise unternimmt das Bundesfamilienministerium und das Bundesverbraucherschutzministerium seit gestern neue Schritte, um Jugendliche für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Daten im Internet zu sensibilisieren. So wurden zum Auftakt der Kampagne umfangreiche Tipps und Informationen zum Thema auf einer speziellen
Homepage freigeschaltet. Als Kernstück finden sich 4 kurze Filme die heruntergeladen und an andere Schüler verschickt werden können, um
Kernthesen wie etwa "Das Internet vergisst nichts" oder "Du hast keine uneingeschränkte Kontrolle über die eigenen Daten" zu thematisieren.
Wenn auch letztlich in der Ausgestaltung von unterschiedlicher Qualität und möglicherweise nicht wirklich
zielgruppengerecht aufgearbeitet, sind solche Filme und weitere aktive Schritte doch sehr zu begrüßen. Es ist absolut notwendig, dass wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung besser gerecht werden und die Medienkompetenz unserer Jugendlichen stärken. Nur so können sie besser gegen die zahlreichen Gefahren im Internet gewappnet sein, denen sie oft mangels Anleitung durch Erwachsene allzu blauäugig begegnen.