Gestern schoss ein 15-jähriger Schüler in Larose (Louisiana/USA) zunächst auf eine Lehrerin und versuchte sich anschließend im Waschraum durch einen Schuss in den eigenen Kopf zu töten. Seine Schultasche enthielt
detaillierte Pläne für einen Amoklauf sowie einen Abschiedsbrief. Die Pistole hatte der Junge am Wochenende aus dem Haus des Vaters mitgenommen.
Lokale amerikanische Quellen berichten, der Junge habe seine Lehrerin vor dem ersten Schuss aufgefordert "
Heil Marylin Manson" zu sagen. Der Sänger Marylin Manson war 1999 in Zusammenhang mit dem School Shooting an der Columbine High School in Littleton in Verdacht gekommen, dass er ein Vorbild für die beiden Täter gewesen sei. Dies war jedoch eine haltlose Anschuldigung, da die Jugendlichen Einflüsse für ihre Gewaltphantasien aus ganz anderen Quellen bezogen haben. Dies ist heute aufgrund von Studien und persönlichen Aufzeichnungen gut nachweisbar. Dennoch wurde Manson auf diese Weise untrennbar mit dem Mythos Columbine verknüpft - eine Tat an die sich School Shooter in den USA und auch in Deutschland immer noch demonstrativ anschließen. Möglicherweise findet sich in dieser Verknüpfung auch die Ursache seiner scheinbar irrationalen Forderung.